Tarifvertrag öffentlicher dienst hessen pflege

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Sek­torale Lohn­vere­in­barungen laufen in der Regel nicht aus. Die Sozial­partner ver­han­deln jährlich auf sek­toraler Ebene. Wenn keine Eini­gung erzielt werden kann, bleibt die vorherige Vere­in­barung bestehen. Seit 1968 sind die Gew­erkschaft­srechte von den Unternehmen anerkannt, und die Gew­erkschaften sind berechtigt, Betrieb­sver­walter (délégués syn­di­caux, Arbeits­ge­set­zbuch, Artikel L2143-​​1 bis L2143-​​23) zu ernennen, die befugt sind, Tar­ifverträge auf Unternehmensebene auszuhan­deln und zu unterze­ichnen. Die anderen Arbeit­nehmervertre­tungen haben diese Befugnis nicht, wenn es min­destens einen Betrieb­sleiter gibt. Seit der Reform der Repräsen­ta­tiv­ität im Jahr 2008 können Gew­erkschaften, die nicht als Vertreter in einem Unternehmen anerkannt sind, einen “Vertreter der Gew­erkschaft” (représen­tant de la sec­tion syn­di­cale, RSS, Labour Code, Artikel L2142-1–1 bis L2142-1–4) ernennen, der ähn­liche Rechte hat wie ein bestellter Betrieb­sleiter, mit Aus­nahme des Rechts, Tar­ifverträge auszuhan­deln. Nach einem Mehrheit­star­ifver­trag können die Betrieb­sver­walter ihre Tar­if­macht an den ESC über­tragen, der dann Tar­ifverträge aushan­deln und aushan­deln kann. Nach der zweiten Beurteilung der Repräsen­ta­tiv­ität der Gew­erkschaften im öffentlichen Sektor auf der Grund­lage der Ergeb­nisse der vom 29. November bis 6.

Dezember 2018 abge­hal­tenen Arbeitsstel­len­wahlen bleibt die CGT mit 21,8 % der Stimmen (ein Rück­gang von 1,3 Prozent­punkten im Ver­gleich zu 2014) die führende Gew­erkschaft­sor­gan­i­sa­tion im öffentlichen Dienst ins­ge­samt (Staat, Kom­mu­nalver­wal­tung und Kranken­haus). , gefolgt vom CFDT (19%, ein Rück­gang um 0,3 Punkte). Aber unter Berück­sich­ti­gung der Ergeb­nisse der Arbeitswahlen im pri­vaten Sektor ist die CFDT 2018 die führende franzö­sische Gew­erkschaft im öffentlichen und pri­vaten Sektor zusammen. Die Dezen­tral­isierung der Tar­ifver­hand­lungen führt zu einer sehr schwachen Koor­dinierung der Lohn­ver­hand­lungen. Die Sozial­partner auf Unternehmensebene ver­fügen über wichtige Autonomie, um über die Lohnen­twick­lung zu ver­han­deln, da nur Min­dest­sätze auf sek­toraler Ebene aus­ge­han­delt werden. In vielen Branchen sind die aus­ge­han­delten Min­destlöhne immer noch niedriger als der geset­zliche Min­dest­lohn, der einge­halten werden muss. Es gibt wenig hor­i­zon­tale Koor­dinierung. Schließlich wurde durch den Rahmen der arbeit­srechtlichen Reform von 2017 die Dezen­tral­isierung ver­stärkt. Dies bedeutet, dass bei einer Vielzahl von Themen Vere­in­barungen auf Unternehmensebene vor­rangigen; und die Rolle der Sozial­partner bei der Ver­wal­tung des Arbeit­slosen­stands und des Berufs­bil­dungssys­tems wurde mit zunehmender staatlicher Rolle ver­ringert. Infor­ma­tions– und Kon­sul­ta­tion­sein­rich­tungen (I&C) gibt es auch im öffentlichen Sektor, aber ihre Organ­i­sa­tion unter­scheidet sich von der im pri­vaten Sektor. Die wichtig­sten bera­tenden Organe im öffentlichen Dienst sind die Tech­nis­chen Ausschüsse.

Die durch das Gesetz vom Juli 2011 ein­geleitete Reform der Tar­ifver­hand­lungen im öffentlichen Sektor ändert die Art und Weise, wie die Repräsen­ta­tiv­ität der Gew­erkschaften im öffentlichen Sektor bew­ertet wird, im Ein­klang mit den Vorschriften, die im pri­vaten Sektor bereits seit 2008 gelten. Seit dieser Geset­zge­bung bes­timmen die Wahlen am Arbeit­splatz, inwieweit Gew­erkschaften an Ver­hand­lungen beteiligt sind, Vere­in­barungen unterze­ichnen und Sitze in drei­seit­igen Beratungs­gremien innehaben können. Der Tech­nische Auss­chuss hat je nach den Abteilungen des öffentlichen Dien­stes, zu dem er gehört, unter­schiedliche Zuständigkeiten, sei es der öffentliche Dienst, die öffentlichen Kranken­häuser oder die kom­mu­naler Verwaltung.

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