Tarifvertrag dehoga mecklenburg vorpommern

Written by

% der Unternehmen ohne Tar­ifver­trag (von denen der Tar­ifver­trag als Richtschnur ver­wendet wird) Beson­dere Aufmerk­samkeit sollte der weit­er­en­twick­lung des Handw­erkssek­tors gewidmet werden, der im Gegen­satz zu anderen Branchen durch das Handw­erks– und Han­dels­ge­set­zbuch geregelt ist. Dieses Doku­ment erlaubt die Mit­glied­schaft eines Arbeit­ge­bers in einer Lan­desin­nung ohne verbindliche Verpflich­tung zu Tar­ifverträgen des Vereins nicht. Mit­glieder dieser Zünfte sind daher unab­hängig von der Gew­erkschaft­sebene in ihrer Belegschaft automa­tisch tar­i­flich ver­sichert. Auf­grund rück­läu­figer Mit­gliederzahlen entsch­ieden sich die regionalen Innungen in der Kfz-​​Reparaturbranche, nach neuen Organ­i­sa­tion­s­mustern zu suchen. Zusät­zlich zu diesen neuen Mit­glied­schaft­sop­tionen ist die Anwen­dung von Öff­nungsklauseln in Tar­ifverträgen eine weitere Möglichkeit, mehr Flex­i­bil­ität zu ermöglichen. Das Institut für Arbeits­markt– und Berufs­forschung (IAB) und die Friedrich-​​Alexander-​​Universität Erlangen-​​Nürnberg (FAU) unter­suchten in einer gemein­samen Studie die Nutzung, Wirkung und Verteilung solcher Öff­nungsklauseln. Die Ergeb­nisse der Studie zeigen, dass 13% der befragten Unternehmen 2005 eine Öff­nungsklausel in ihrem Tar­ifver­trag hatten. Von diesen Betrieben haben 52 % im selben Jahr von dieser Klausel Gebrauch gemacht. Öff­nungsklauseln, die abwe­ichungen von kollektiv vere­in­barten Stan­dards zulassen (voraus­ge­setzt, dass bes­timmte Bedin­gungen erfüllt sind), wurden häufig für Arbeit­szei­tan­pas­sungen ver­wendet. Nur eine Min­der­heit der Unternehmen nutzte Öff­nungsklauseln für die Senkung der Löhne, und dies war bei den Unternehmen in Ost­deutsch­land weiter ver­bre­itet (DE0606019I). Die aktuellen Tar­ifverträge stehen zum Down­load zur Ver­fü­gung: Mehrere solcher Innungen in der Kfz-​​Reparaturbranche haben beste­hende Tar­ifverträge gekündigt und 2007 formell auf ihre Tar­ifkom­pe­tenz verzichtet.

Damit ebneten sie den Weg für die Grün­dung neuer Arbeit­ge­berver­bände (Tar­ifge­mein­schaften) zur Über­nahme von Tar­ifver­hand­lungen. In diesen Regionen können Arbeit­geber im Kfz-​​Reparatursektor kün­ftig einer regionalen Zunft beitreten, ohne an Tar­ifverträge gebunden zu sein. In dieser Hin­sicht sind die regionalen Zünfte in West­deutsch­land dem Beispiel ihrer ost­deutschen Kol­legen gefolgt. Diese hatten bereits Anfang 2005 ihre Tar­ifkom­pe­tenz abge­treten und eine neue Arbeit­ge­beror­gan­i­sa­tion gegründet (DE0803039I). 1. Der Unternehmerver­band Deutsches Handwerk, UDH. Die UDH besteht aus 38 Gilden­ver­bänden und 8 weit­eren Berufsver­bänden. Es sei darauf hingewiesen, dass die UDH eine Dop­pelmit­glied­schaft im ZDH und BDA hat.

In der ZDH-​​Struktur fungiert die UDH als Dachver­band der genan­nten Ver­bände, die auch die Rolle der Arbeit­ge­beror­gan­i­sa­tionen bei tar­i­flichen Tar­ifver­hand­lungen im Handwerk übernehmen. Obwohl ZDH/​UDH nicht direkt an Tar­ifver­hand­lungen beteiligt sind, informieren sie ihre Mit­glieder den­noch über Tar­iffragen und Entwick­lungen, koor­dinieren ihre Inter­essen und ini­ti­ieren den Erfahrungsaus­tausch. Da sich diese Studie auch für CEEP-​​Mitglieder inter­essiert, d.h. Organ­i­sa­tionen, die Anbi­eter von “Dien­stleis­tungen von all­ge­meinem Inter­esse” vertreten, sind fol­gende Entwick­lungen für den Strom-​​, Wasser– und Gasver­sorgungssektor sowie für die Abwasser– und Mül­lentsorgung von Inter­esse: Im Mai 2003 brach der gemein­same Tar­ifver­bund der deutschen Arbeit­geber im öffentlichen Dienst nach mehr als 40 Jahren zusammen.

Comments are closed.