Bap tarifvertrag lohn

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Nach beiden DGB-​​Tarifverträgen haben Arbeit­nehmer im ersten Arbeit­s­jahr 24 Arbeit­stage (von Montag bis Fre­itag) Anspruch auf bezahlten Urlaub. Wenn Arbeit­nehmer die Zeitar­beits­firma inner­halb der ersten sechs Monate ihrer Beschäf­ti­gung ver­lassen, wird der Anspruch anteilig auf das geset­zliche Min­imum von 24 Tagen (von Montag auf Sam­stag) pro Jahr reduziert. Der Anspruch auf bezahlten Urlaub steigt mit der Beschäf­ti­gung und erre­icht nach fün­fjähriger Beschäf­ti­gung in der Zeitar­beits­firma max­imal 30 Arbeit­stage (von Montag bis Fre­itag). Die neuen Tar­ifän­derungen treten am 1. März 2017 in Kraft und werden am 1. April 2018, 1. April 2019 und 1. Oktober 2019 für jedes Der Tar­ifge­biete in Ost und West erhöht. Das bedeutet, dass die Vere­in­barung eine Laufzeit von 36 Monaten bis zum 31. Dezember 2019 umfasst. Eine weitere Lohnan­pas­sung findet am 1.

April 2021 statt. Von diesem Zeit­punkt an wird der Gel­tungs­bereich der Löhne des Westens auf das gesamte Bun­des­ge­biet aus­gedehnt. Die Bes­tim­mungen der beiden tar­i­flichen Vere­in­barungen, die im Mai 2003 zwis­chen DGB und BZA bzw. iGZ geschlossen wurden, haben einige gemein­same Bes­tim­mungen, unter­scheiden sich jedoch im Detail. Sie weichen in viel­erlei Hin­sicht von dem ab, was in der Rah­men­vere­in­barung vom Feb­ruar 2003 fest­gelegt worden war. Gestern wurde mit der Gew­erkschaft für Zeitar­beit (VGZ), die die Arbeit­ge­ber­seite ver­tritt, eine neue Lohn­vere­in­barung für den deutschen Zeitar­beitssektor geschlossen, die sich mit dem Deutschen Gew­erkschafts­bund über die neuen Tarife ver­ständigt. Am 27. Mai 2003 unterze­ich­neten Vertreter aller dem Deutschen Gew­erkschafts­bund (DGB) angeschlossenen Gew­erkschaften ein Paket von bun­desweiten branchenüber­greifenden Tar­ifverträgen für Lei­har­beit­nehmer mit dem Bun­desver­band Zeitar­beit Personal-​​Dienstleistungen (BZA), zu dem einige der großen Unternehmen der Branche gehören. Das Paket besteht aus einem all­ge­meinen Rah­men­tar­ifver­trag über die Beschäf­ti­gungs­be­din­gungen (Man­teltar­ifver­trag) — dessen endgültige Fas­sung am 11.

Juni 2003 unterze­ichnet wurde — einem Rah­men­tar­ifver­trag über Lohnbesol­dungs­gruppen (Ent­gel­trah­men­tar­ifver­trag) und einem Tar­ifver­trag über die Bezahlung (Ent­gelt­tar­ifver­trag). Zwei Tage später, am 29. Mai 2003, einigten sich die DGB-​​Mitgliedsverbände und ein zweiter Arbeit­ge­berver­band, die Inter­es­sen­ge­mein­schaft Deutscher Zeitar­beit­sun­ternehmen (iGZ), die eine Reihe kleiner und mit­tlerer Zeitar­beits­firmen vertreten, auf ein ähn­liches Paket von Tar­ifverträgen. Für Über­stunden, Nachtar­beit, Son­ntagsar­beit und Bankar­beit wurden in beiden tar­i­flichen Paketen des DGB ver­schiedene Zuschläge vere­in­bart. Die DGB-​​iGZ-​​Vereinbarung sieht spez­i­fische (niedrigere) Boni für das Gesund­heitswesen und den Hotel– und Gast­stät­tensektor vor, bei denen kein Nacht­bonus gezahlt werden muss, “für Arbeit, die typ­is­cher­weise nachts geleistet wird (z. B. Sicherheitsdienste)”.

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